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Golf Kinder

Junioren Golf Training

Golf Kurse für Kinder

 

JUNIOREN: SÜDKOREA ALS MUSTER

Ausschlaggebend für die südkoreanische Dominanz auf den Golfplätzen rund um den Globus ist vor allem die koreanische Erziehung, die sich stark von der westlichen unterscheidet. „Lasst die Kinder Zeit haben, Kinder zu sein.“ Was in westlichen Familien üblich ist, ist in Südkorea komplett verpönt. Kinder selbst etwas entscheiden zu lassen gibt es nicht. In Südkorea sind die Kinder in der Schule, in Nachhilfestunden oder in Sportaktivitäten. Und immer straff geführt, bis sie schlafen gehen. Die Aufgabe der Eltern ist es, ihre Kinder darauf vorzubereiten, in der Leistungsgesellschaft erfolgreich zu sein.

Harter Drill in Sommercamps. Deshalb verbringen die Golftalente ihre Sommerferien in einem Golfinstitut. Dort sieht der Alltag einer 11-jährigen so aus: Tagwache ist um 5 Uhr. Eine Stunde später werden auf dem Golfplatz neun Löcher gespielt. Anschliessend noch etwas Putting- und Chippingtraining. Dann eine halbstündige Mittagspause und bis 18 Uhr Swing- und Puttingtraining. Mit dem folgenden kurzen Nachtessen ist der Tag aber noch nicht zu Ende. Vor dem Schlafengehen folgen noch zwei Stunden hartes Kraft- und Fitnesstraining.

Seit Pak Se-ri 1998 das US Women`s Open gewann, glauben viele Eltern aus ihrer Tochter eine Profispielerin zu machen. Junge koreanische Golfer arbeiten härter als alle anderen, weil sie ständig unter Beobachtung ihrer Eltern stehen. Die Eltern investieren dafür ihr ganzens Geld und ihre ganze Freizeit, was die Kinder wiederum einem enormen Druck aussetzt. Profitieren können davon aber vor allem die unzähligen Golfschulen und privaten Institute, die Massen von Golftalenten mit hartem Drill ausbilden. Das ist auch ein Grund, wieso Jahr für Jahr immer wieder neue südkoreanische Talente auf den grossen Turnieren rund um den Globus für Furore sorgen.

Golf oder Schule, aber nicht beides! Auf der Strecke bleibt meist die Ausbildung. Die Eltern sind nur darauf fokussiert, aus ihren Kindern professionelle Golfer zu machen. Eine Schulbildung ist völlig unwichtig. Swing-Instruktor von US-Open-Siegerin Pak Se-ri: „Viele Golfkids gehen gar nicht mehr zur Schule. Jene, die in die Schule gehen, geben alles, um gute Schüler zu sein. Jene, die auf Golf setzen, tun alles, um Golfspieler zu werden. So einfach ist das in Südkorea!“

Quelle: www.golfers-only.ch

 
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